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Engagement vor Ort

Politische Themen in Wuppertal



Wuppertal wehrt sich!

Im Jahr 2008 wurden mehr als zwei Millionen Euro aus Landesgeldern für bürgernahe Projekte in den Stadtteilen gestrichen, weil die Stadt den Eigenanteil von 200.000 € nicht aufbringen kann. Die Initiative „Wuppertal wehrt sich“, ein Zusammenschluss Wuppertaler Stadtteilakteure, hat der Vernachlässigung der Stadtteilentwicklung den Kampf angesagt. Manfred Zöllmer unterstützt dieses Engagement.



Wuppertal Bewegung e.V.

Wuppertal gehört zu den Städten, in denen der demographische Wandel in den nächsten Jahren deutlich spürbar wird. Sich den Herausforderungen dieser gesellschaftlichen Entwicklung zu stellen ist das Anliegen derWuppertal Bewegung e.V. Der Verein wurde Anfang 2006 gegründet und will die Politik bei ihrem Engagement für Wuppertal unterstützen. Dabei sollen insbesondere Projekte, die einen unmittelbaren und nachhaltigen Nutzen für die Bewohner der Stadt schaffen und einen hohen Grad an "Anfassbarkeit" vorangetrieben werden.

Das erste Projekt der Wuppertalbewegung betreibt die Reaktivierung der Nordbahntrasse. Hier soll ein kreuzungsfreier und völlig ebener Fuß- und Radweg entstehen, der in Langerfeld an das Ruhrgebiet und in Vohwinkel in Richtung Düsseldorf angeschlossen ist. So werden die unterschiedlichsten Stadtteile Wuppertals miteinander verbunden. Neben dem hohen Freizeitwert entsteht nicht nur für die Wuppertalerinnen und Wuppertaler ein Anreiz, sich mit der Industriegeschichte Wuppertals auseinanderzusetzen. Es kann ein Austausch zwischen Schulen, Unternehmen und Anwohnern stattfinden.

„Besonders das große und breite ehrenamtliche Engagement der vielen Beteiligten ist bewundernswert“, freut sich Manfred Zöllmer. „Ich versuche durch meine Kontakte als Bundestagsabgeordneter einige Türen zu öffnen“ erklärt er seine Unterstützung.



Soziale Stadt

Wuppertal hat seit seiner Entstehung eine ausgeprägte Stadtteilstruktur. Die Stadt Wuppertal nutzt zum Beispiel das Programm "Soziale Stadt", dass 1999 durch die rot-grüne Bundesregierung initiiert wurde. Ziel ist es, problematischen Entwicklungen entgegen zu wirken und Städte und Gemeinden bei der Bewältigung der Folgen des demografischen und wirtschaftlichen Wandels zu unterstützen. In Wuppertal gibt mit dem Ostersbaum und Oberbarmen-Wichlinghausen zwei Projektstadtteile für das Projekt.



Umgestaltung Döppersberg

Die Umgestaltung des Döppersberg ist als das Leuchtturmprojekt der Regionale in Wuppertal geplant. Nach kontroversen Diskussionen um die Finanzierung des Projektes ist diese nun gesichert. Die eigentlichen Arbeiten für den neuen Döppersberg sollen 2011 starten. Ausführliche Informationen über die aktuellen Planungen und die Geschichte des Döppersbergs sowie zahlreiche Bilder von "gestern, heute und morgen" finden Sie im Internet unter http://www.doeppersberg.de/.



Fairer Handel - mit der GEPA in Wuppertal

Fair Trade, das bedeutet Handel auch nach wirtschaftlichen Prinzipien, wobei aber soziale Standards, die Zahlung gerechter Preise und gesetzliche Mindestlöhne für Kleinbauern und Handwerker in Entwicklungsländern, sowie das Verbot von Kinderarbeit das Ziel sind. Seit 35 Jahren steht GEPA für einen sozialen und umweltverträglichen Handel und ist in puncto Nachhaltigkeit eines der führenden Unternehmen des Landes. Mit einem Jahresumsatz von 54 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2008/09 ist GEPA Europas größte Fair Handels-Organisation. Ausführliche und aktuelle Informationen sind im Internet unter http://www.gepa.de zu finden.